Mission Meeting

Vorgestern sind wir zu dem Mission Meeting der UCC Churches der Reservate in South Dakota gefahren. Dort haben wir viele nette Menschen getroffen und haben einige interessante Predigten gehört. Gleichzeitig hatten wir auch die Chance auf eine Kanutour zu gehen, oder bei einer Demonstration gegen den Bau einer Pipeline, die durch das gesamte Reservat gehen und unter anderen an der einzigen Frischwasserversorgung -dem Missouri River- gebaut werden soll. Ich habe mich für die Kanutour entschieden und bin mit ca. 15 anderen Kinder und Jugendlichen zum nahegelegenen Fluss gefahren und habe dann eine ca. zweistündige Paddeltour durch die Natur unternommen. Jedoch blieb die Kanutour nicht ohne ‚Unfälle‘, sodass mir abends wegen meiner nassen Klamotten echt kalt wurde. Demnach war ich sehr froh, dass wir uns bald darauf auf den Weg in das Motel gemacht haben.


Am nächsten Tag sind wir nach einem herzhaften Frühstück in einem Diner erneut zu dem Mission Meeting gefahren, um an der Morgensandacht teilzunehmen. Wir blieben noch kurz zum Mittagessen und mussten uns dann aber auf den Weg machen, da der lange „Heimweg“ zurück nach Sioux Falls bevorstand. Jedoch haben wir vorher noch einen Zwischenstopp an dem Memorial des Sitting Bull, einem berühmten Indianerhäuptling gemacht. Nach über sechs Stunden Heimfahrt und mehrern Pipipausen kamen wir dann in Sioux Falls an und so langsam hieß es: Abschied nehmen. Denn gestern war der letzte offizielle Abend des Partners in Peace Programms. Heute hat sich unsere Gruppe dann endgültig aufgelöst: die Pennsylvanier sind heute morgen (natürlich nach herzlicher Verabschiedung) als erstes abgefahren. Der Rest hat sich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht und dort haben sich unsere Wege dann auch getrennt. Nun sitze ich in meinem Hotelzimmer in Chicago und geniesse unsere letzte Zeit in den Vereinigten Staaten. Die Zeit ist schneller vorbeigegangen als ich dachte- vielleicht sogar ein bisschen zu schnell. Aber ich freue mich darauf nach Hause zu kommen, um meinen Freunden und meiner Familie von all meinen Erlebnissen zu berichten.

Jenny Aden