Ankunft in den USA


Ich (Jan) habe das große Vergnügen, fünf Tage früher in die USA zu reisen und Freunde meiner Familie in South Carolina zu besuchen. Nachdem mir in den ersten beiden Tagen die Gegend rund um Greenville gezeigt wurde und wir unter anderem bei einer Bikeshow und dem Museum des „Upstate“, des höherliegenden Teils South Carolinas waren, fühle ich mich zum einen Teil in meinen Vorurteilen bestätigt zum anderen aber auch nicht. Das liegt vorallem daran, dass zumindestens ein Teil der Bevölkerung das Interesse hat die Geschichte seiner Heimat mit allem Unrecht das getan wurde kennenzulernen und ein anderer Teil immer noch Eiserne Kreuze und Konförderierten Flagge als Aufnäher trägt. In den darauf folgenden Tagen waren wir unter anderem „Ziplinen“ und im Museum der Cherokee in Cherokee, wo zunächst die ehemaligen Lebensgewohnheiten der Cherokee und danach die Vertreibung thematisiert wurde. Am fünften und somit letztem Tag haben wir einen Geburtstag begangen und waren unter anderem im Kino und auf meinen Wunsch hin bei Walmart, weil ich einen dieser 24/7 Megastores von innen sehen wollte. Am Tag darauf bin ich von Charlotte in North Carolina nach Chicago geflogen, wo ich auf den anderen Teil der rheinischen Gruppe treffen sollte, die es aber nicht rechtzeitig an Bord des Fluges nach Sioux Falls geschaft hat, sodass ich fünf Stunden Vorsprung auf den Rest hatte.

Nachdem unsere Gruppe gestern, auch wenn teilweise verspätet, in Sioux Falls angekommen ist, hatten wir die Freude die anderen Teilnehmer der diesjährigen Youth Peace Conference kennenzulernen. Diese kommen zum einen aus der Penn Central Conference der United Church of Christ und zum anderen aus der Brandenburgischen Landeskirche. Die erste Nacht haben wir in der First Congregational Church of Sioux Falls verbracht, um am nächsten Tag früh aufstehen und alle Materialien und Koffer einpacken zu können, damit wir uns heute schnell auf die Reise nach Rapid City machen konnten. Auf dem 570 Kilometer langen Weg haben wir zunächst an einer Gedenkstelle für halt gemacht, der die erste Entdeckungsfahrt im Auftrag der Regierung machte und unter anderem den Präriehund erstmahlig beschrieb. Von dort aus ging es weiter zum St Joseph’s Indian School Museum. Danach ging es auf dem Highway weiter zum legendären Wall Drug Store, einem Krimskrams-Geschäft das den ganzen Highway lang ausgeschildert ist. Dort haben wir uns ein wenig umgeschaut und zu Abend gegessen. Darauf folgten die letzten zwei Stunden zu unserer Camp Rimrock Lodge wo wir die nächsten vier Tage verbringen werden.

Jan Kock

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